Der Monat März war für mich von Gegensätzen geprägt. Da gibt es wieder Krieg in Europa, der unfassbares Leid für eine ganze Nation bedeutet, Zerstörung der Heimat und Flucht mit einer ungewissen Zukunft mit sich bringt. Das lässt einen an der Welt verzweifeln.
Auf der anderen Seite haben wir einen wunderschönen Frühling im März gehabt, in dem alles in der Natur zu sprießen und wachsen beginnt. Die Sonne wärmt unsere Haut und nach dem Grau des Winters zieht wieder Farbe in unser Leben. Und bei mir war es nicht nur die Natur, der ich beim Wachsen und Blühen zuschauen konnte, sondern Veränderungen und Herausforderungen, die mich persönlich weiterbringen.
Den zerstörerischen Krieg auf der einen Seite, die wunderschönen Momente auf der anderen Seite gleichzeitig auszuhalten und zuzulassen, ist für mich zur Zeit die große Herausforderung.