Mein Motto für 2022: Habe Mut, dich deiner eigenen Kreativität zu bedienen

Warum habe ich das Motto gewählt? Ein Indikator, an dem sich ablesen lässt, ob, wie lange  intensiv mich ein Thema beschäftigt, ist ein Blick in mein Bücherregal. Da haben sich inzwischen mindestens sechs Werke angesammelt. Und auf meiner Leseliste stehen noch mal einige mehr. Aktuell ist es „Anleitung zum Unkreativsein“ von Dirk von Gehlen, mit der ich mich beschäftige.
Und auch mein eigener – bisher noch spärlich gefüllter – Blog zeigt, dass ich mich schon 2018 mit dem Themenbereich Innovation und Scheitern beschäftigt habe.

Kreativität als Thema und Motto des Jahres 2022: das klingt für mich verlockend und weckt Energie. Es hat nichts von dem Zwang und der Beschränkung vergangener Neujahrsvorsätze zu tun, die sich bei mir meist schon in der zweiten Kalenderwoche in Luft auflösen. Wenn ich kreativ denke und arbeite, bin ich selbstwirksam. Ich erweitere meinen Horizont, schaffe etwas Neues. Ich wachse, manchmal sogar über mich selbst hinaus, und bin einfach glücklich.

Was genau will ich tun, um kreativ zu denken und zu arbeiten?

Zunächst einmal will ich es der Kreativität leicht machen, mich zu finden. Ich weiß, dass mir die besten Ideen kommen, wenn ich Abstand von einer Aufgabe gewinne, meinen Schreibtisch verlasse und laufen gehen. Das muss noch nicht einmal der lange Waldlauf sein; ein kleiner Spaziergang um die Ecke kann auch schon Wunder bewirken. Ich muss mir nur die Zeit nehmen.

Vorgenommen habe ich mir, mich bewusst täglich inspirieren zu lassen: Das werde ich in Form von Podcasts, TED-Talks, Museen, Artikeln aus Medien, die über meine bisherigen Favoriten hinausgehen, tun. Ich will ganz bewusst die Welt aus für mich neuen Perspektiven sehen.

Ich werde der gelben „kreativ?!“-Postkarte, die schon länger auf meinem Schreibtisch steht, einen anderen Platz geben, so dass sie mehr in meinem Fokus ist. Apropos „gelb“: nicht nur die Postkarte ziert diese Farbe, sondern auch die Wand in meinem Rücken. Gelb, das steht für mich für Heiterkeit (Smileys) und Optimismus, Sonne und Leben, Neugier und Offenheit, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit, Entfaltung und Wachstum. Beides wird mich nun jeden Tag bewusst an mein Motto erinnern und vor allem ermuntern, es weiter umzusetzen.

„Es ist alles nur in meinem Kopf“

Ich halte mich für einen durchschnittlich kreativen Menschen. Was mir oft im Wege steht, ist ein von mir selbst gemachter Druck. Ich erwarte, dass ich doch jetzt sofort eine Lösung für mein aktuelles Problem oder meine Fragestellung finden müsse. Ja, ich weiß es selbst; das kann natürlich nicht funktionieren. Daher arbeite ich daran, Vertrauen in meine kreative Fähigkeit aufzubauen. Die Kreativität wird mich zum richtigen Zeitpunkt finden wird. Das ist eine meiner größten Herausforderungen.

Und ich werde lernen, mehr und andere Fragen zu stellen. Fragen werden mich von meinen gewohnten Denkmustern wegbringen und zu neuen Lösungen hinführen.

Woran merke ich, dass mein Motto Realität geworden ist?

In dem schon oben erwähnten Buch „Anleitung zum Unkreativsein“ gibt es am Ende ein Ideentagebuch. Hier kann ich täglich meine eine gute Idee – und sei sie auch noch so klein – eintragen. Ich sehe jeden Tag einen kreativen Eintrag mehr, der mich in meinem eigenen Wachstum stärkt und daran erinnert, immer weiterzumachen und nicht nachzulassen.

Ich habe nicht nur zahlreiche Ideen für meinen Blog, sondern ich schreibe mit Begeisterung mindestens jede zweite Woche einen Blogbeitrag. Es wird sich eine Fülle von Themen auftun, von denen ich bisher nichts wusste. Ich erhalte Resonanz auf meine Beiträge, die mich dazu bringt, noch besser und kreativer zu werden.

Außerdem entwickle ich ein Konzept für meinen Newsletter, das zu mir passt und mich inspiriert, jede zweite Woche einen Newsletter für meine Interessentinnen zu schreiben.

Und ich erstelle neue Konzepte für meine Online-Kurse, für die ich neue Wege gehen, neue Tools und Methoden ausprobieren werde.

Ja, es wird oft Mut erfordern, aber die Aussicht auf Wachstum und einen neuen Sprung in meiner Lernkurve lassen mich daran festhalten. Und deshalb hat mich auch das Motto „Habe Mut, dich deiner eigenen Kreativität zu bedienen“ so angesprochen. Gut, dass das Motto mich es auf einem Spaziergang gefunden hat.

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